Geometrie zwischen Wallburgen und alten Kirchen

Herausragendes Bauwerk im Frühmittelalter war die Urkirche Raumland auf exponiertem Standort an der Eder gegenüber der Odebornmündung. Raumland hatte eine Mittelpunktfunktion für den heutigen Siegerländer/Wittgensteiner Raum. Bonifatius soll das Gotteshaus gegründet haben.

 

Das einzige nennenswerte Kulturdenkmal des oberen Odeborntales ist die Kirche Girkhausen, die bis zur Zeit der Reformation als Wallfahrtsort fungierte. Seit geraumer Zeit wird die Rolle der Urkirche Wormbach im benachbarten Sauerland als Zentralort einer übergeordneten vorgeschichtlichen Vermessungslandschaft diskutiert. Das Tierkreisgemälde auf dem Deckengewölbe erhält durch die gewonnenen Erkenntnisse u.U.  eine neue sinnstiftende Bedeutung.

 

Im südlichen Wittgensteiner Raum verdienen die Urkirche Feudingen und die Kirchen Bad Laasphe und Puderbach besondere Beachtung, im Westen die Kirche Erndtebrück. Schwerpunkt der Untersuchungen ist die Frage nach der Bedeutung und Funktion der zahlreichen keltischen Burgen in der Region. Die Wallanlagen geben nach wie vor Rätsel auf.

 

Auf den Schummerungskarten von TIM-Online erscheinen die Wälle der Burgen deutlich. Eine Ausnahme bildet Wemlighausen, hier lassen sich  geringe Wallreste nur im Sattelbereich nachweisen. Messpunkte sind grundsätzlich die höchsten Stellen der Burgenberge.

 

Die Schummerungskarte erhält man über folgenden Pfad: > Dienst hinzuladen > Dienste des NRW-Atlas > DGM-Schummerung. Die Funktion Top.Karten ist wegzuschalten.