Methode

Die Erkenntnisse sind verblüffend und in der Wissenschaft umstritten. Oberstes Gebot ist daher größtmögliche Transparenz und Objektivität.

 

Eine neue  Möglichkeit, die Regelmäßigkeiten aufzudecken, bietet die Internetanwendung „TIM-Online NRW“. Mit Hilfe der Winkelmessfunktion  (ganzzahlig), der Berücksichtigung großer Maßstäbe ( i.Allg. 1 : 2000) und der Anwendung der Schummerungskarten (Darstellung der Burgenwälle) ist jeder in der Lage, die Aussagen konkret nachzuvollziehen und zu kontrollieren.


Der Leser wird ausdrücklich animiert, eine rezeptive Haltung zu verlassen und im Rahmen seiner Möglichkeiten die Inhalte kritisch zu hinterfragen, die Maßangaben sorgfältig  zu kontrollieren und Ideen für eine Weiterentwicklung zu konstruieren.  


In der Praxis zeigt sich, dass bei wiederholten Messungen Winkel trotz akribischer Punktfestlegung durchaus einmal unwesentlich differieren können, daher wird bei allen Untersuchungen eine Abweichung von einem Grad toleriert.


Da TIM-Online Winkel nur ganzzahlig misst und für den hessischen Raum keine großmaßstäblichen Winkelmessungen möglich sind, muss auch auf ergänzende  konventionelle Kartenarbeit zurückgegriffen werden.

Außer den Karten mit automatischen Winkelmessungen erscheinen ab dem Kapitel "Urkirche Raumland" vom Autor gezeichnete Darstellungen, selbstverständlich auch auf automatischen Winkelmessungen basierend.


Neben keltischen Burgen sind Kirchen und Kapellen Raumordnungsfaktoren. Die Standorte dieser sakralen Bauwerke konnten – im Gegensatz zu den auf markante Berge angewiesenen Ringwallanlagen – passgenau und vergleichsweise variabel im Gelände festgelegt werden.


Die Untersuchungen konzentrieren sich im Wesentlichen zunächst auf den Wittgensteiner  Raum und unmittelbar angrenzende Gebiete. Sie sind exemplarisch und beschäftigen sich kleinräumig mit benachbarten Anlagen, um dem möglichen Vorwurf der Beliebigkeit von vorn herein entgegen zu wirken.